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Dienstag, 3. März 2009

THE WHITEST BOY ALIVE: RULES




Drei lange Jahre hat es gedauert. Drei Jahre während derer man genug Zeit hatte, »Dreams«, das erste Album dieser so unwahrscheinlichen Band, immer und immer wieder zu hören. Manche Dinge altern nunmal erstaunlich gut.

The Whitest Boy Alive sind deswegen eine so unwahrscheinliche Band, weil sie sich geschickt zwischen die Stühle zu setzen wissen. Ursprünglich sollte aus dem Projekt von Sänger Erlend Øye ein rein elektronisches werden. House. Disco. Funk. Electronica. Sowas in die Richtung. Øye holte sich Marcin Öz am Bass und Sebastian Maschat als Drummer hinzu und so wurde aus dem verhuschten House-Projekt eine verhuschte Indiepop-Band mit House-Einflüssen. Dass das überhaupt geht, war vorher niemandem bewußt. Øyes andere Band, die Kings of Convenience, war mit ihrem schluffigen Singer/Songwriter-Sound zu diesem Zeitpunkt bereits leidlich erfolgreich, Øyes tatsächlich einzigartige Stimme (die einzige Parallele, an die ich denken kann, ist Arthur Russel) durchaus bekannt.

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