Dienstag, 3. März 2009

THE WHITEST BOY ALIVE: RULES




Drei lange Jahre hat es gedauert. Drei Jahre während derer man genug Zeit hatte, »Dreams«, das erste Album dieser so unwahrscheinlichen Band, immer und immer wieder zu hören. Manche Dinge altern nunmal erstaunlich gut.

The Whitest Boy Alive sind deswegen eine so unwahrscheinliche Band, weil sie sich geschickt zwischen die Stühle zu setzen wissen. Ursprünglich sollte aus dem Projekt von Sänger Erlend Øye ein rein elektronisches werden. House. Disco. Funk. Electronica. Sowas in die Richtung. Øye holte sich Marcin Öz am Bass und Sebastian Maschat als Drummer hinzu und so wurde aus dem verhuschten House-Projekt eine verhuschte Indiepop-Band mit House-Einflüssen. Dass das überhaupt geht, war vorher niemandem bewußt. Øyes andere Band, die Kings of Convenience, war mit ihrem schluffigen Singer/Songwriter-Sound zu diesem Zeitpunkt bereits leidlich erfolgreich, Øyes tatsächlich einzigartige Stimme (die einzige Parallele, an die ich denken kann, ist Arthur Russel) durchaus bekannt.

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STUDIO 1: STUDIO 1




It’s a GAS: Die genredefinierende Compilation »Studio Eins« von Wolfgang Voigt wird wiederveröffentlicht und zeigt die Geburt des Minimal-Techno aus dem Schoße des Dubs.

Mike Ink. Gas. Freiland. Auftrieb. Dieter Gorny (!). M:I:5. Wassermann. Das sind nur die sieben bekanntesten Alter Ego aus dem umfangreichen Fundus des Kölner Technoproduzenten Wolfgang Voigt. Die Musikdatenbank Discogs listet gar 32, es würde mich nicht wundern, läge die Dunkelziffer noch wesentlich höher. Wer mehr Pseudonyme sein eigen nennt, als die meisten Musiker Alben haben, muss auf eine bewegte Karriere schauen können. Wolfgang Voigt kann das. Mehr als dreißig Jahre Leben im Zeichen der geraden Bassdrum haben Alben und Singles hinterlassen, an denen sich die jüngeren Anhänger der letzten relevanten Subkultur noch auf Jahre werden abarbeiten können.

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Montag, 2. März 2009

MITTWOCH: SCHEIBENREIBEN


Am 4. März seid ihr wie jeden ersten Mittwoch des Monats wieder in die schnuckeligste und analogste Bar Aachens, das Dumont, eingeladen.

Scheibenreiben, der monatliche Platten-auflegen-und-Bierchen-trinken-Abend der Musikredaktion, geht in eine neue Runde. Diesmal an den Plattentellern: Peter "DJ" Merk von Jaw Modulation, Harald "Harry Beau" Jakobs sowie Jan Riepe und Alexander Vieß von Frisch gepresst. Kredenzt werden ostanatolische Gitarrenriffs an Plattenbaufunk, abgerundet mit Hardcore-Schmusebeats auf 45 rpm. Lecker, probiotisch und voll umsonst!

Scheibenreiben - Der Kneipenabend mit Musik vom Hochschulradio

Dumont, Zollernstr. 41, ab 21 Uhr

Donnerstag, 26. Februar 2009

SAMSTAG: TAKE A BREAK


Donnerstag, 19. Februar 2009

PLAYLIST FRISCH GEPRESST #44


Stef Der Crashtest: O.P.A.
V/A: Underground Explosion 5.2 | Big Noise BN571B

Malajube: Ursuline
Malajube: Labyrinthes | CitySlang

Mr. Oizo: $tunt$ (Flying Lotus Remix)
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Und hier gibts das Video zum »Flashback«-Cover von International Pony.

The Whitest Boy Alive: Courage
The Whitest Boy Alive: Rules | Bubbles Records

Gabriel Le Mar feat. Yah Meek & Jah Sesco: Love Dub
Gabriel Le Mar: Dubwize | Thinner THN106

Beirut: My Wife, Lost In The World
Beirut: March Of The Zapotec/ Realpeople Holland | Pompeii (Indigo)

Scarlett Johansson: Last Goodbye
O.S.T.: He’s Just Not That Into You | Warner

Marissa Nadler: River Of Dirt
Marissa Nadler: Little Hells | Kemado Records (Rough Trade)

Sigha: Bruised
Sigha: Bruised / Expansions | Hotflush Two HFT004

Circlesquare: Dancers (Radio Edit)
Circlesquare: Songs About Dancing And Drugs | !K7
Zum kostenlosen Achterbahnfahren

Lichter: Spieglein, Spieglein
— | —
Beide Coversongs kann man hier herunterladen.

Hjaltalín: Traffic Music
Hjaltalín: Sleepdrunk Seasons | Haldern Pop Recordings

Damian Lazarus : Moment
Damian Lazarus: Moment | Get Physical Music GPM107

Tim+: Du hast was
V/A: Underground Explosion 5.2 | Big Noise BN571B

FRISCH GEPRESST #44


Die Zwei-Mann-Musik-Rettungs-Front tritt wieder an, die Welt mit guter Musik vor der letztendlichen Verdummung durch eine Festivität namens »Karneval« (s. auch: Fasteloovend, Fastnacht) zu retten. Heute also töfte neuen Musiken gegen die Zwangsgudelaune. Wir führen ins Gefecht: The Whitest Boy Alive, die mit »Rules« das Album des Jahres stellen (wir dulden da keine Diskussion). Gabriel Le Mar, die erste große musikalische Überraschung des Jahres. Lichter, die Band, die letztes Jahr für uns den deutschsprachigen Indie-Rock rettete. Scarlett Johansson, ohne Worte. Sigha, der auf dem noch jungen Ableger »Two« des ehemals-Dubstep-Labels Hotflush das Genre endgültig öffnet. Außerdem: Beirut, Malajube, Hjaltalín und und und. Alaaf du uns auch!

Achja, Gewinne gibts auch – zuhören und mitmachen!

Also:
FRISCH GEPRESST No. 44
Heute abend, 18.00 Uhr
Hochschulradio Aachen auf 99,1 MHz
oder via
Stream.

Wie immer könnt ihr uns während der Sendung gerne ins Studio schreiben (studio@hochschulradio-aachen.de) oder aber bequem die Shoutbox auf der Hochschulradio-Seite nutzen.
Die Playlist gibt es nach der Sendung wie immer hier.

Mittwoch, 18. Februar 2009

B-JU: EQUINOX JAW MODULATION MIX 2009


Frisch gepresst

Neue Musik im Hochschulradio Aachen – jeden zweiten Freitag im Monat um 20 Uhr

HÖREN


Im Raum Aachen: 99.1 MHz Online: Stream

DATES


Nächste Sendung:
17.12.2010
Der unvermeidliche, alles bisher Dagewesene toppende Jahresrückblick


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DIE HERREN EMPFEHLEN



Menomena
Mines

AKUT

PLAYLIST FRISCH GEPRESST...
Team: Harald, Lennart, Hannes, Sophia, Max AxS: Cheri...
hjakobs - 19. Dez, 18:10
PLAYLIST FRISCH GEPRESST...
Team: Harald, Lennart Twin Shadow: Slow Twin Shadow:...
hjakobs - 5. Dez, 23:43
PLAYLIST FRISCH GEPRESST...
Team: Harald, Lennart Ebo Taylor: Love and Death Ebo...
itc.alex - 10. Nov, 22:18

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